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Landschaftsmalereien und zeichnungen aus verschiedenen epochen.


Autoraststätte Grauholz bei nacht, o.J. ca 50x70 cm, öl auf pressspan

Atlantik, 200x140 cm, diptychon, öl auf holz auf leinwand

La Mar

La Mar



»Natur. Während der ganzen Renaissance und bis zu den Malern der Venezianischen Schule bildeten Landschaften mehr oder weniger nur Hintergrund und Kulisse für den Menschen auf der Vorderbühne. Kunsthistoriker scheinen darin übereinzustimmen, daß Giorgiones »Gewitter« das erste Gemälde in der europäischen Malerei ist, auf dem die Natur zu ihrem Recht kommt: Der wütende Gewittersturm im Hintergrund wetteifert mit der bukolisch-friedlichen Szene im Vordergrund darum, unsere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Die Literatur fand noch langsamer zur Natur. In seiner Geschichte der modernen Asthetik schrieb Listowel:
Im Verhältnis zu Umfang und Bedeutung der griechischen Literatur und zum Glanz der Kunst und Kultur Athens war das Gefühl für die Natur […] bei einem Volk, dessen Leistungen auf dem Gebiet des Theaters und der Bildhauerei unübertroffen sind, nur wenig entwickelt. Es fehlt bei Homer völlig […] und es hat auch in das griechische Drama kaum Eingang gefunden[…]. Tatsächlich mußte der unbekannte Kontinent der Natur auf seine gründliche Erforschung bis zur Romantik am Anfang des 19. Jahrhunderts warten. Byron, Shelley, Wordsworth, Goethe haben als erste dem Meer, den Flüssen und Bergen zu ihrem Recht verholfen.
Sogar Dr. Samuel Johnson tat Gebirge als »allzu ungeschlachte Objekte« ab.
Das bedeutet nicht, daß die Maler vor Giorgione der Natur gegenüber blind waren oder daß die Dichter vor der Romantik keinen Sinn für die Natur hatten. Doch ihre Betrachtungsweise war anders als unsere, war angekränkelt vom Zeitgeist, genau wie die aufeinanderfolgenden philosophischen Schulen die gleichen Erscheinungen unterschiedlich interpretierten. Homer deutete die Meeresstürme als Zornausbrüche Poseidons, und die Morgenröte wurde von der rosenfingrigen Eos an den Himmel gemalt. Vergil erschien die Natur zahm und bukolisch. Es war eine ganze Serie von revolutionären Verlagerungen der Emphase und neuen Wertbestimmungen notwendig, bis die Menschen lernten, einen Apfel mit den Augen Cezannes zu sehen und eine schneebedeckte Ebene mit den Augen Verlaines.
Das Adjektiv »revolutionär« ist nicht übertrieben, wenngleich diese Revolutionen im Rückblick natürlich sehr zahm verliefen. Verlaine, zum Beispiel, scheint nicht ungebührlich kühn gewesen zu sein, als er die unbestimmte Farbe des Schnees mit glänzendem Sand verglich, der »die endlose Öde der Ebene« bedeckt, und den Himmel mit »stumpfem Kupfer«, in dem der Mond »lebte und starb«. Heute müssen die französischen Schulkinder dieses Gedicht auswendig lernen. Doch als es das erste Mal gedruckt wurde, fiel ein berühmter Schriftsteller und Kritiker mit der schrillen Stimme eines literarischen Fischweibes über Verlaine her:
Wie kann der Mond in einem kupfernen Himmel leben und sterben? Und wie kann Schnee so fahl wie Sand glänzen? Wie die Franzosen diesen Versemachern, die von formalem Können weit entfernt sind und höchst verachtenswerte Themen behandeln, so viel Bedeutung beimessen können, ist mir unverständlich.
Das »Fischweib« war Leo Tolstoi, und die Quelle dieses Zitates ist sein einst vielgerühmter Essay Was ist Kunst?«

Arthur Koestler, Armut der Psychologie, Bern 1980, S.302f)


berg, 45x59cm, öl a presspan


blauer berg, aquarell, 30x42 cm

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Gomser tallandschaft, in anlehnung an Paul Klee, o.j., aquarell


gespaltener berg


grimsellandschaft, o.j., mischtechnik


grimsellandschaft, o.j., öl auf presspan


landschaft bei schwarzenburg-guggisberg, kohle, ca. 10x15cm


südliche landschaft, o.j.öl


landschaft, pastellkreide, o.j.

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landschaftskalligrafie, tusche,o.j.


"schwarze welle", öl, ca 100x30cm


landschaft, öl, 34x33cm


landschaft, o.j.

"... les traits objectifs du paysage sont insuffisants pour expliquer le sentiment de la nature, si ce sentiment est profond et vrai. Ce n'est pas la connaissance  du réel qui nous fait aimer passionémente le réel. C'est le sentiment  qui est la valeur fondamentale et premiére. La nature, on commence par l'aimer sans la connaître, sans la bien voir, en réalisant dans les choses un amour qui se fonde ailleurs. Ensuite, on la cherche en détail parce qu'on l'aime en gros, sans savoir pourquoi."

GASTON BACHELARD "L'eau et les rêves - Essai sur l'imagination de la matière" . Librairie José Corti, Paris 1981  (1ère édition 1942)  -  p.155


landschaft unter wolken, öl, 36x35cm


tessiner macchia, aquarell, ca.20x30cm


waldlandschasft, aquarell, 2000, ca.20x30cm


waldlandschaft, ca.2003, aquarell


wald, 2000, aquarell, ca. 20x30cm

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Jura klus, aquarell 2003, ca. 20x30cm


baumgruppe,aquarell, o.j., ca.20x30cm


o.t.,aquarell, o.j.


pinsel, tusche laviert


pinsel, tusche laviert


ölkreide, aquarell


feder, tusche, laviert


wald, aquarell, 2000


wald, aquarell, 2000


wald, aquarell


berglandschaft, o.j.


nachtlandschaft, o.j.


ricordi di Sasseta, feder, o.j.


landschaft unter wolken, 2009,öl a presspan

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