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Zyklus entstanden aus der Tagebuchnotiz Leonardo da Vincis über das betrachten von alten mauern, um ideen für die bildszenerie zu entdecken. Dessen fortsetzung ist die reihe Hommage à Leonardo - Wand. Aus dieser entstand dann als konsequenz dieser Zyklus Nada-Nichts. Nicht ganz so einfach scheint es mir heute (29.08.2011)Einer notiz von Leonardo da Vinci begegnet, den klang aufgenommen und ihn des klangs wegen gleich ins spiel gebracht. - Das mag zugleich ein hinweis sein zur art der entstehung der objekte in der kunst. Alternative: Claude Léve Strauss, Das Wilde Denken.


Ein ei
das halbe zum malen
das halbe für den kuchen
Ein glas wasser
das halbe fürs aquarell
das halbe gegen den durst
ein stein
ein teil für die figur
ein teil für sisyphus
Mi vida es una investigación (El Pais 30.4.2005)
ein stuhl
ein bisschen stille
sonnenlicht
ein buch
ein traum
ein traum
das goldstück
lag im abfalleimer
ein brot
das halbe für den gast
das halbe für mich
ein lächeln, ein lachen
halb über mich
halb für dich



Die taoistische Konzeption der schöpferischen Kraft ist die einer Selbstverwirklichung,
die keiner äußeren Mittel bedarf, um den inneren Prozeß zu
bewirken. Tao Tse die innere Wirklichkeit aller Dinge. Es ist weder von einem
äußeren Gott, noch von einer konkreten Substanz noch von einem abstrakten
Prinzip abhängig, wie sie andere Schulen der chinesischen Philosophie postulieren.
Das würde nämlich eine Abgrenzung des Tao implizieren, und Tao ist
grenzenlos. Chuang Tzu illustriert das so:
. . . jene, die Kurvenlineal und Richtschnur, Zirkel und Richtscheit benutzen,
um rechte Formen zu machen, vergewaltigen den natürlichen Bau der Dinge.
Jene, die Schnüre zum Binden und Leim zum ZusammenfÜgen brauchen,
stören den natürlichen Charakter der Dinge . . . Es gibt eine letzte
Wirklichkeit der Dinge. In ihrer letzten Wirklichkeit sind die Dinge gekurvt
ohne Lineal, gerade ohne Richtschnur, rund ohne Zirkel und rechteckig ohne Richtscheit
. . . Auf diese Art schaffen sich alle Dinge selbst aus ihrer eigenen inneren
Reflektion, und niemand vermag zu sagen, wie es dazu kommt. (Kap. VIII)
Findet innere Reflektion statt, so vollbringt sie den Prozeß der Manifestation
letzter Wirklichkeit. Dieser Prozeß ist direkt, unmittelbar und spontan.
Der Bogen reflektiert einfach seine Gekurvtheit, die Linie ihre Geradheit. Die
Blume blüht im Frühling, und der Mond scheint nachts auf den See.
Es ist wie bei den Wildgänsen, von denen ich am Anfang des Kapitels gesprochen
habe. Sie werfen ganz ohne Absicht ihr Bild auf das Wasser. Solche spontane
Reflektion ist die schöpferische Kraft des Tao. Das Tao selbst bleibt jedoch
immer unsichtbar und unergründlich. Was wir ergreifen, was wir sehen, ist
nur eine Manifestation durch Reflektion. Lao Tzu sagt: »Tao handelt nie,
und doch bleibt nichts ungetan... Alle Dinge schaffen sich selbst.« (Kap.
XXXVII)
Whitehead erklärt diese Vorstellung der Selbsterschaffung in westlichen
Begriffen: »Kreativität ist ohne eigenen Charakter . . . Es ist der
letzte Begriff der höchsten Allgemeinheit am Grund der Aktualität.
Sie kann nicht charakterisiert werden, da jede Eigenschaft spezifischer ist
als sie selbst. Aber Kreativität findet sich immer unter Bedingungen und
als bedingt beschrieben.«
Dies ist, was die Taoisten als Selbsterschaffung bezeichnen würden. S.58
f


















Aus dem Nichts - De la Nada










La Nada (unten detail)

La nada. Pigment und Pinselzeichnung

Nada 181. unten: Nada 181 ausschnitt


"Nicht schwarz"

Ohne Titel ausser "Nada 14"

"Nada 15"

»Catching-luz« - PARAVENT