home | inhalte und ziele | ausstellungen| lyrik | curriculum | mj-texte

 

Transgression 1989
Zyklus zum Thema Figur und Hintergrund

Die Idee hinter diesem zyklus war nichts als die auseinandersetzung mit der frage von figur und hintergrund. Meine these war, dass in der malerei andere gesetze herrschen als in der theorie, und dass es folglich sein könnte, dass die ergebnisse einer verschmelzung von figur und hintergrund, trotz der erfahrunngen der maler und wahrnehmungspsychologen, überraschend sein könnten.
Tatsächlich waren sie es: das ergebnis dieser verbindung war ganz einfach der eindruck von glas. Immerhin, das hatte ich ebenso wenig erwartet, wie irgend was anderes.

Und das ist der spass und ernst an solchen projekten.

Ein freund hat mir vom ersten augenblick an auf die nase zu gesagt: das geht doch nicht. Dennoch wollte ich wissen, was es denn sein könnte.
Am meisten haben mich die skizzen zu grossen rauminstallationen beschäftigt. Doch der heilige Stachanaow hat mich vor einer realisierung geschützt. Die idee war natürlich eine grossformatige realisierung. Ich habe beispielsweise die grosse halle im "urzustand" der damaligen dampfzentrale genau angeschaut, und schon gespräche geführt ... (grosse und aufblähung = grösse des künstlers?)

Nun, hier ist das doch letztlich beruhigende und meiner angeborenen faulheit schmeichelnde, immer noch zweidimensionale resultat.
Meine fantasie hat sich reichlich gesättigt.






transgr120x140
transgr39-65

top

1-web